Sehnsucht nach Sardinien


Italiens zweitgrößte Insel ist ein Traumziel für viele Motorradfahrer. Neben vielen wunderbaren Sandstränden entlang der häufig steil abfallenden Küste bietet die Mittelmeerinsel bestes On- und Offroad-Abenteuer.

Verschlafen rollen wir mit unserem Motorrad als Erste aus dem Bauch der großen Fähre, die uns gestern Abend von Genua nach Olbia auf Sardinien gebracht hat. Vor ca. 20 Stunden hatte unser Abenteuer bei eisigen Temperaturen um null Grad im Schwarzwald begonnen. Unsere Route führte uns über den San Bernadino (der leider noch Wintersperre hatte) nach Genua.

Nachdem wir bereits vor zwei Jahren auf Sardinen ein Offroad-Abenteuer erleben durften, wollen wir nun den Süden mit unseren Mopeds unter die Reifen nehmen. Von der Hafenstadt Olbia geht es in zügiger Fahrt vorbei an Nuoro in Richtung Oristano. Die Freiheit winkt – aber überall stehen Tempo-50-Schilder, die allerdings von den Einheimischen eher als Empfehlung und nicht als Vorschrift empfunden werden.

Unsere Fahrt geht an der Costa Verde vorbei in ein kleines Dorf mit ein paar Häuschen, wo noch ein paar Familien leben, die früher einmal in den alten Minen gearbeitet hatten. Hier beginnt unser Schotterabstecher in Flumminimaggiore. Eine breite Schotterstrecke schlängelt sich durch die Landschaft. Vorbei an alten Minen und eisenhaltigen Flüssen erreichen wir langsam das Tal, wo wir ein kleines Stück Teerstraße fahren, um dann wieder auf eine Schotterstraße zu stoßen, die uns zur Dünenlandschaft bringt.

Sofort wird uns klar, welch ein gewaltiges Potential eine Reise-Enduro hat! Gestern sind wir noch in aller Gemütsruhe über die breiten Autobahnen der Schweiz und Italien gegondelt. Heute Vormittag haben wir gefühlte 25.5462 Kurven mit engen Radien und perfektem Grip auf der Route quer durch die Insel rasiert, dann kam der erste Schotter und jetzt spielen wir im feinsten Sand mit unseren Boliden.

Man kommt sich fast wie in Afrika vor – der Weg führt bis an den Strand und überall deuten Reifenspuren darauf hin, dass bereits andere Motorrad- und Quad-Fahrer im Freudenrausch durch den feinen Sand gefahren sind. Doch Vorsicht ist geboten – einmal vom Gas weg, gräbt sich die Maschine tief in den Sand.

Wir wollen die nächsten Tage im Westen von Sardinen verbringen – unsere Basisstation ist ein gemütliches Hotel in Iglesias, von dem wir sternförmig aus unsere Touren ansteuern.

Das Wetter auf Sardinien ist im Frühjahr konstant inkonstant. So ist der nächste Tag erst einmal in tiefes grau gehüllt und der blaue Himmel vom Vortag ist mit tiefen Regenwolken verhangen. Auf dem heutigen Programm steht eine „Minenrunde“ durch die alten Abbaugebiete in der Region der Silberstadt Iglesias. Kurz nach dem Ort ist die Straße stark ausgewaschen, vorbei an Orangengärten zieht sich der wenig geschotterte Weg den Berg hoch. Es geht über die Bergkuppe. Im nächsten Tal kommen wir an einer alten verlassenen Mine vorbei. Es scheint, dass die Menschen die Arbeit Schlag auf Fall niederlegten. Und trotzdem erwartet man beinahe, dass im nächsten Augenblick viele Minenarbeiter um die Ecke kommen und die Arbeit wieder aufnehmen. Das wird sicher nicht der Fall sein – der Abbau von Erzen und Silber wurde auf der ganzen Insel in den 1950er Jahren eingestellt.

Die Strecke geht nun wieder talabwärts durch einen Wald, dessen Bäume sich wie eine Allee erstrecken. Irgendwann beginnt eine Teerstraße, die uns zu einer der größten Grotten Europas führt. Die natürliche Tropfsteinhöhle Grotta di San Giovanni im Südwesten von Sardinien, in der wunderschönen Landschaft der Monti di Marganai, ist sehr beeindruckend. Die Felshöhle nördlich des 6500 Einwohner zählenden Städtchens Domusnovas war bis Ende des 20. Jahrhunderts die einzige befahrbare Grotte Sardiniens. Seit 1999 ist der Kraftfahrzeugverkehr in der Höhle gesperrt.

Der Weg durch die gewaltige Grotta di San Giovanni zeigt schöne Tropfstein- und Felsformationen sowie das hübsche Wasserspiel des gleichnamigen kleinen Flusses. Der tunnelförmige Schauteil der Höhle wird in seiner ganzen Länge vom Rio San Giovanni durchquert und ist knapp 850 Meter lang. Die weitverzweigten Seitenarme der Grotte, deren Gesamtlänge in etwa 2000 Meter beträgt, werden hingegen noch von Experten untersucht und können nicht besichtigt werden.

Der heutige Trip ist ein heißer Ritt durch teilweise sehr schweres, steiles und grob-schotteriges Gelände. Wir verlangen den Enduros (BMW GS1200 Adventure sowie der Triumph Tiger-Explorer) wirklich vieles ab. Auf der anderen Seite fordern die Mopeds aber auch uns Fahrer. Die Dickschiffe sind für dieses Gelände vielleicht wirklich eine Nummer zu dick, und häufig haben wir das Gefühl: „Na, wenn das mal gut geht…“.

Sardinien ist eine Insel im westlichen Mittelmeer. Umgeben vom Sardischen und Tyrrhenischen Meer ist sie nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens. Sardinien trägt zurecht den Namen Smaragdküste: Tiefgrün bis türkisfarben leuchtet das Meer an feinen Sandstränden, dahinter das Hügelland mit seiner dunklen Macchia und leuchtend weißen Granitfelsen sowie der gewaltigen Punta la Marmora, mit immerhin 1834 Höhenmetern der höchste Berg Sardiniens im gewaltigen Gennargentu-Gebirge.

Sardinien ist schlichtweg ein Traum für den begeisterten Motorradfahrer. Ob kurvige Küstenstraßen oder Touren durchs Gebirge, ob dichte Korkwälder oder Sandstrand: Sardinien bietet von allem etwas mehr. Die Straßenerbauer waren bestimmt allesamt Motorradfahrer. Genial geschwungene Kurven, griffiger Asphalt und im Inneren der Insel kaum Verkehr. Dazu die Möglichkeit, immer wieder anspruchsvolle Offroad-Strecken im Gebirge und an der Küste zu befahren.

Nach einer lockeren Schotterpiste auf einem Hochplateau erreichen wir am nächsten Tag die Isola di Sant'Antioco. Die der großen Insel Sardinien vorgelagerte kleine Insel ist ein Juwel im Mittelmeer. Der gleichnamige Hauptort der Insel Sant'Antioco entstand bereits unter den Puniern als wichtige Hafenstadt. Aus dieser Zeit stammt auch der 5 km lange Damm, der Sant'Antioco mit der Mutterinsel Sardinien verbindet. Später geriet die gesamte Insel unter römische Herrschaft und war bis zum Mittelalter durchgehend bewohnt. Aufgrund häufiger Piratenüberfälle ab dem 8. Jahrhundert wurde die Stadt aufgegeben und die Einwohner zogen sich ins Hinterland zurück. Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts begann sich der heutige Ort zu entwickeln.

Nach einer wunderbaren Pizza direkt am Strand geht unsere Fahrt einmal im Uhrzeigersinn entlang der Küste um die Insel. Die teilweise recht steil abfallenden Felsen offenbaren einzigartige Ausblicke auf den Strand und das Meer. An einer Stelle entscheiden wir, die kleine und sehr kurvenreiche Küstenstraße zu verlassen und biegen in einen Feldweg ein. Schnell nimmt uns die spektakuläre Natur in ihren Bann und ehe wir uns versehen, stehen wir mit unseren Mopeds nicht am Ende der Welt, aber am südlichsten Zipfel der Insel. Von hier aus geht es dann nur noch mit Wasserfahrzeugen weiter.

„Im Westen nichts Neues“ ist ein Roman von Erich Maria Remarque, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten schildert. Doch auch für uns gibt es ab jetzt im Westen von Sardinien nichts Neues. Und so brechen wir auf zum zweiten großen Ziel unserer diesjährigen Sardinen-Reise – nach Tortoli im Osten von Sardinien. Hier erwarten uns noch viele Offroad-Strecken und vor allem das sagenhafte Gennargentu-Gebirge. Der Transfer von Iglesias nach Tortoli würde über kleine Sträßchen und Feldwege ca. 5 Stunden dauern. Auf ca. der Hälfte der Strecke setzen wir den Blinker und folgen einer grobschottrigen Piste in Richtung der omnipräsenten Windräder auf Sardinien.

Ein Großteil der Stromgewinnung geschieht über Windkraft. Und wo die großen Mühlen der Energiegewinnung stehen, da bläst zumeist ein rauer Wind bei bester Fernsicht. Diese Tour ist ein kleiner Offroad-Traum! Zwar nicht besonders schwer zu befahren, aber ein landschaftlicher Sehgenuss. 29 Kilometer misst die Schotterstrecke, die auf über 800 Meter hoch führt. Überall gibt es hier freilaufende Kühe, Pferde und Schweine. Am Abend kommen wir mit Endorphinen durchflutet, aber ziemlich müde, in Tortoli an und finden in der Hafenstadt Arbatax nicht nur ein schönes und sehr gemütliches Hotel, sondern auch wieder einmal eine perfekte Pizza sowie einen fantastischen sardischen Rotwein.

Sardinien bietet tatsächlich für jeden Motorradfahrer beste Abwechslung. Nach den genussvollen Kilometern auf Asphalt ist noch einmal richtiges Felsenpanorama angesagt. Die Tour geht auf einer Art Ringstraße den einen Bergkamm runter und am anderen wieder rauf. Das Panorama ist gewaltig. Auf der einen Seite die schroffen Felsen des nahen Gennargentu-Gebirges, auf der anderen Seite die offene und liebliche Region um Tortoli mit dem angrenzenden Meer. Was für ein Weitblick mit perfekter Aussucht! Der Weg führt durch steppenartige Heide- und Moosgeflechte und immer wieder bekommt man diesen typisch wundervollen Duft nach südländischen Kräutern in die Nase.

Die Fahrt zum Berggipfel ist selbst für routinierte Enduristen kein Kinderspiel. Extreme Steigungen von mehr als 30 Prozent sowie grober Schotter und auch sandige Passagen stellen an Fahrer und Motorrad hohe Anforderungen. Und dann ist es soweit – eine Auffahrt zu einer einsamen Radarstation erscheint uns unpassierbar. Wir laufen den Weg ein Stück hinauf und stellen dann fest, dass ein Umdrehen in diesem Gelände eher unmöglich erscheint. Zu schmal und zu steil abfallend ist der Trail –wir beschließen die Rückfahrt. Manchmal ist es vielleicht auch besser, wenn man die „Hose voll hat“, sanft nach der Mami fragt und kein gutes Gefühl hat, einfach schwierige Stellen NICHT zu befahren. Das Risiko, dass etwas passiert, fährt bei jeder Offroad-Tour mit.

Für den Nachmittag haben wir uns noch einen richtigen Leckerbissen herausgesucht. Die Fahrt durch das um die Mittagszeit ausgestorbene Dorf Arzana mit seinen kleinen engen und vielzähligen Gassen ist sehr zeitraubend. Nach dem Dorf beginnt nun die Schotterstraße. Die ersten Kilometer gehen durch den Wald zu einer Lichtung, wo man rechts den Berg hochfährt. Nun verschwindet der Wald und es erwartet uns ein grandioser Ausblick hinunter ins Tal bis zum Meeresstrand, der etwa 20 Kilometer Luftlinie entfernt ist. Es gibt ein kleines steiles Zwischenstück zu meistern, jedoch ist dort der Belag festgefahren. Auf dem 1250 Meter hohen Monte Idolo befindet sich ein großes Denkmal zu Ehren des Heiligen San Michele. Von hier aus reicht das Auge weit hinaus auf das offene Meer.

Sardinen bietet wirklich Spektakuläres für jeden Offroad-Abenteurer. Flumendosa - das dürfte landschaftlich die schönste Offroad-Tour auf Sardinien sein. Man fühlt sich wie in einem großen Tierpark. Überall laufen Pferde, Esel, Rinder und Schweine umher, versperren den Weg oder liegen einfach nur am Wegesrand. Unsere Route beginnt am Flumendosa See. Wir fahren über eine geteerte kleine Straße durch Berg, bis wir in Richtung des höchsten Gebirges von Sardinien kommen. Sobald man die Hochebene erreicht, sollte man vorsichtig fahren, denn hier läuft alles über die Fahrbahn, was ein Bauernhof zu bieten hat.

Irgendwann wird es ein Schotterweg. Wir kommen an einer einsamen Nuraghe (prähistorische Turmbauten) vorbei, die man besichtigen kann. Nach einiger Zeit kommen wir in ein Tal mit einem kleinen Aussiedlerhof. Ein paar neugierige Schweine versperren uns den Weg. Ab jetzt kommt ein kleines Teilstück, das für Reiseenduros sehr anspruchsvoll ist. Oben angekommen, wird die Piste wieder breit und gut zu fahren. Weiter schlängelt sich der Weg Richtung höchster Berg, dem Monti del Gennargentu. Leider ist das Wetter heute nicht ganz so gut – und wir beobachten schon seit geraumer Zeit, dass sich die Gewitterwolken über uns zusammenziehen. Und was jetzt passiert, ist unglaublich.

Wir werden innerhalb kürzester Zeit Zeuge eines Temperatursturzes. Wir befinden uns auf knapp 1200 Meter Höhe. Die Temperatur betrug in den vergangenen Stunden so um die 10 Grad Celsius. Und nun fällt das Bordthermometer meiner Triumph fast minütlich um ein Grad. Der einsetzende Regen verwandelt sich schnell in Schnee und wir erleben im Gennargentu-Gebirge Schnee im April. Einheimische Bauern werden uns später erzählen, dass dies extrem selten passiert – wenn ich ehrlich bin, hätte ich das auch nicht unbedingt miterleben müssen.  Leider ist das Wetter heute nicht ganz so gut – und wir beobachten schon seit geraumer Zeit, dass sich die Gewitterwolken über uns zusammenziehen. Und was jetzt passiert, ist unglaublich.

Schnell ist die zweite Hülle des Compañero-Anzugs von Touratech angezogen. Nun besteht keine Kälte- oder Nässegefahr mehr für den Körper. Echt lästig ist aber, dass ich heute Morgen im Hotel bei Sonnenschein und besten Wetterbedingungen nur dünne Offroad-Handschuhe angezogen habe – und die Triumph Tiger Explorer keine Griffheizung hat. Wir beschließen, im Schneesturm nicht weiter zu fahren und kehren in die wärmeren Gefilde der Insel, sprich an die Küste, zurück. Bei einem der vielen Espressi bzw. Cappuccini beschließen wir, gleich morgen diese Tour noch einmal zu fahren, dann hoffentlich ohne Schneesturm und bis zum Gipfel.

Aus diesem Vorhaben sollte leider nichts werden. Aber der Reihe nach. Am nächsten Tag satteln wir die Enduros und begeben uns auf den Weg zum Flumendosa-See. Was wir dort erleben, können wir gar nicht so richtig glauben. Der Schneesturm gestern muss wohl noch länger angehalten haben und das gesamte Bergpanorama befindet sich unter einer Schneedecke. Optisch geht es kaum schöner. Schon fast kitschig schön präsentiert sich das Gennargentu-Gebirge: Die Gipfel im Schnee – die Täler im saftigen Grün der Wiesen. Ich ahne bereits hier, dass die Befahrung des Gipfels bei diesen Verhältnissen auch eher schwierig wird. Mein Kompagnon möchte es dennoch probieren. Ich entschließe mich, das Gennargentu-Gebirge onroad zu umfahren, und so trennen sich unsere Wege für den heutigen Tag.

Ich habe viel Freude an der Fahrt. Eine Reise-Enduro ist ja nicht nur für das Gelände konzipiert - ganz im Gegenteil! Auf den kurvenreichen Straßen Sardiniens macht die englische Lady eine richtig gute Figur. Am Abend, bei der obligatorischen Pizza, tauschen wir uns über unsere Erlebnisse aus, und ich denke mir, dass es genau richtig war, die heutige Tour abzubrechen und onroad sardischen Fahrspaß zu genießen. Mein Kompagnon ist zwar fast bis auf den Gipfel gekommen – musste aber eingestehen, dass das mit Fahrfreude nicht unbedingt viel zu tun hatte.

Der nächste Morgen beginnt mit einem Augenaufschlag, dem das Wort SCHADE folgt. Schade – heute ist unser letzter Tag auf der Insel. Wir müssen bis 19 Uhr in Olbia am Hafen sein. Dort werden wir mit der Fähre nach Genua übersetzen. Wir fahren entlang der sardischen Küste und begeben uns noch einmal in ein wunderbares Offroad-Abenteuer. Wir befahren eine Piste, die nur für Offroad-Fahrzeuge geeignet ist, zur Cala Sisine. Der Weg zu dieser wunderbaren Meeresbucht führt immer an dem Bach "Codula di Sisine" entlang und ist kaum zu verfehlen. Von den Kräften der "Codula" zeugen die riesigen Felsbrocken, die das Rinnsal nach großen Regenfällen talwärts schiebt. Aus dem steinigen Bachbett schießen sich Oleanderbüsche und Wacholderbäume den Weg ins Freie. Nach einer durchaus anspruchsvollen Fahrt durch enge Schluchten wird das Tal weit und flach abfallend und endet schließlich in der traumhaften Kieselbucht Cala Sisine.

Und wieder einmal ist die Zeit viel zu schnell verflogen. Ein Blick auf die Uhr verrät uns, dass wir jetzt wirklich einen heißen Reifen fahren müssen, um rechtzeitig in Olbia anzukommen. Und so „fliegen“ wir um die unendlichen Kurven Sardiniens, saugen die Gerüche der Natur ein, erfreuen uns an einer perfekten Fahrt auf griffigem Asphalt und wedeln durch die Kurven. Das Blut pulsiert durch die Adern. Nach jeder Kurve hält der Herrgott ein neues atemberaubendes Panorama für uns bereit. Mit vielen neuen Eindrücken verlangsamen wir die Fahrt und kommen im Hafengelände an. Geschafft!  Nach nur drei Warteminuten sind wir die Ersten, die mit ihren Motorrädern in den großen Bauch der Autofähre nach Genua hineinfahren.

Ein Blick auf die Stollenreifen zeigt: Viel Profil ist auf den sardischen Straßen sowie im Gelände geblieben. Aber jeder der knapp 1500 gefahrenen Kilometer war sensationell schön. Beim Abschied von der Insel ist mir eines klar: Alle guten Dinge sind drei. Nachdem wir vor zwei Jahren schon einmal auf der grandiosen Mittelmeer-Insel eine Enduro-Tour gemacht hatten und auch dieses Jahr alles perfekt war, werde ich wohl wiederkommen.

Text / Fotos: Prof. Michael Hoyer

Kategorie: Adventure | Travel