Motorrad-Offroad-Abenteuer durch Kroatien: Eine unvergessliche Reise | von Prof. Michael Hoyer

Motorrad-Offroad-Abenteuer durch Kroatien: Eine unvergessliche Reise | von Prof. Michael Hoyer

Kroatien, ein Land, das für seine atemberaubenden Küsten, historischen Städte und kristallklaren Gewässer bekannt ist, bietet auch ein Paradies für Offroad-Enthusiasten. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, die von felsigen Gebirgen bis hin zu dichten Wäldern und malerischen Flusstälern reicht, ist Kroatien der ideale Ort für ein aufregendes Motorrad-Offroad-Abenteuer.

Bevor die Reise beginnt, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Ein gut gewartetes Offroad-Motorrad ist entscheidend, ebenso wie die richtige Ausrüstung. Die richtigen Offroad-Pneus sind schnell montiert und die BMW GS 1250 WTE, die mit dem perfekten Touratech-Fahrwerk Plug & Travel ausgestattet ist, schnurrt die knapp 1000 Kilometer vom Schwarzwald aus in Richtung Süden problemlos ab. Es ist ratsam, eine grobe Route zu planen, aber gleichzeitig flexibel genug zu bleiben, um spontane Abzweigungen und Entdeckungen zu ermöglichen. Manchmal gilt der alte Spruch: No plan is a good plan.

Eine beliebte Route beginnt im Norden des Landes, in der Region Istrien. Istrien bietet eine Vielfalt an Offroad-Strecken, die durch Weinberge, Olivenhaine und mittelalterliche Dörfer führen. Die hügelige Landschaft und die Schotterstraßen stellen sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Fahrer eine spannende Herausforderung dar. Ein erstes „Must-See“ ist für mich das „Aufstand-Denkmal der Nation Banija und Kordun“. Dieser Lost-Place ist ein bedeutendes historisches und kulturelles Symbol in Kroatien. Es erinnert an den Widerstand und die Opfer der Menschen aus den Regionen Banija und Kordun während des Zweiten Weltkriegs. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Jugoslawien von den Achsenmächten besetzt, was zu einer weit verbreiteten Widerstandsbewegung führte. Besonders in den ländlichen Gebieten wie Banija und Kordun organisierten sich Partisanengruppen, um gegen die Besatzer und deren Kollaborateure zu kämpfen. Diese Regionen, bekannt für ihre dicht bewaldeten Landschaften und ihre schwer zugänglichen Gebirgsketten, boten ideale Rückzugsorte für die Partisanen. Das Denkmal, das in den 1980er Jahren errichtet wurde, steht auf einem Hügel mit Blick auf die umliegende Landschaft und symbolisiert die Entschlossenheit und den Mut der lokalen Bevölkerung. Es bestand aus mehreren Skulpturen und Gedenktafeln, die Szenen des Widerstands und der Opferbereitschaft darstellen. Die zentrale Figur des Denkmals war ein kämpfender Partisan, der ein Gewehr in die Höhe hält, was den ungebrochenen Willen zur Freiheit symbolisiert. Das Aufstand-Denkmal hat sowohl eine historische als auch eine emotionale Bedeutung für die Menschen in Banija und Kordun und in ganz Kroatien. Es dient nicht nur als Erinnerung an die Opfer des Krieges, sondern auch als Symbol für den unermüdlichen Geist des Widerstands. Jährlich finden hier Gedenkveranstaltungen statt, bei denen Nachkommen der Widerstandskämpfer, Historiker und die allgemeine Bevölkerung zusammenkommen, um die Geschichte lebendig zu halten.

In den letzten Jahren wurden Anstrengungen unternommen, das Denkmal zu restaurieren und zu erhalten. Aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach dem Zerfall Jugoslawiens und den darauffolgenden Kriegen war die Pflege vieler solcher Denkmäler vernachlässigt worden. Die lokale Bevölkerung und verschiedene Organisationen haben jedoch erkannt, wie wichtig es ist, diese Erinnerungsorte zu bewahren und zu schützen, um zukünftigen Generationen die Geschichte nahe zu bringen. Von dem Vorhaben dieses Denkmal zu restaurieren spürt man allerdings nichts. Es ist dem geregelten Verfall überlassen. Alle Eingänge sind hermetisch verschlossen – außer einem, auf der linken Eingangsseite versehenes Loch im Stahlgitter, durch welches man in das Innere des Gebäudes gelangen kann. Im Inneren des Gebäudes erahnt man dann, welcher gigantische Strahlkraft dieses Denkmal hätte haben können. Aber der Zahn der Zeit nagt – und die Natur holt sich zurück, was ihr überlassen wird. Das Aufstand-Denkmal der Nation Banija und Kordun ist mehr als nur ein Stück Beton, Stein und Stahl; es ist ein lebendiges Zeugnis der Geschichte und des unerschütterlichen Geistes der Menschen, die für ihre Freiheit kämpften. Es erinnert uns daran, dass der Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit oft große Opfer erfordert und dass es unsere Pflicht ist, diese Opfer nicht zu vergessen.

Weiter geht die Fahrt zu einem weiteren, historisch bedeutsamen Platz in Kroatien: Die Flugzeugkaverne Željava, auch bekannt als Airbase Željava oder Bihac Air Base, ist eine ehemalige unterirdische Militärflugbasis, die sich an der Grenze zwischen Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien befindet. Dieses beeindruckende Bauwerk war einst eine der größten und geheimsten unterirdischen Militäranlagen Europas. Die Anlage wurde während des Kalten Krieges in den 1960er Jahren erbaut und diente als wichtige Basis der jugoslawischen Luftwaffe. Sie ist in den Berg Plješevica eingebaut und bestand aus einem komplexen Netzwerk von unterirdischen Tunneln und Hangars, die bis zu 80 Kampfflugzeuge und 1.400 Soldaten beherbergen konnte. Die Konstruktion der Anlage war ein technisches Meisterwerk, das nicht nur gegen konventionelle Bombenangriffe, sondern auch gegen nukleare Explosionen geschützt war. Der Hauptzweck der Flugzeugkaverne Željava bestand darin, die Luftüberlegenheit Jugoslawiens in der Region zu sichern und als strategischer Punkt, im Falle eines Angriffs durch NATO- oder Warschauer-Pakt-Truppen, zu dienen. Die Basis verfügte über vier Start- und Landebahnen, die aus dem Berg herausführten, sowie über hochmoderne Radaranlagen und Kommunikationssysteme. Während des Zerfalls Jugoslawiens und des Bosnienkriegs in den 1990er Jahren spielte die Flugzeugkaverne eine bedeutende Rolle. Sie wurde jedoch 1992 von der jugoslawischen Armee gesprengt, um zu verhindern, dass sie in die Hände feindlicher Kräfte fällt. Die Explosionen richteten großen Schaden an, und die Basis wurde aufgegeben. Heute liegt die Flugzeugkaverne Željava in Ruinen, ist jedoch ein beliebtes Ziel für Abenteurer und Militärhistoriker. Die verlassenen Tunnel und Startbahnen sind noch immer sichtbar und zeugen von der strategischen Bedeutung und der technischen Raffinesse, die dieses Bauwerk einst auszeichneten.

Obwohl sie heute nicht mehr genutzt wird, bleibt die Flugzeugkaverne Željava ein faszinierendes Relikt des Kalten Krieges und ein Symbol für die militärische und politische Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens. Diese Kaverne ist zugänglich und man kann mit geländegängigen Fahrzeugen auch in die Kaverne hineinfahren. Die unendliche Dunkelheit in den Stollen verbreitet schnell das Gefühl von Abenteuer. Man muss, wenn man durch die Kaverne hindurchfährt, tatsächlich immer ein „bisschen sehr“ aufpassen. Plötzlich öffnen sich im Boden große Löcher und Kabelschächte, die einer Motorradfelge sicher alles andere als gut tun würden… Ich wurde von Außenstehende gewarnt, dass ich aufpassen müsse, dass man sich im Inneren der Kaverne verfährt und dann nicht mehr herausfindet. Dieser Hinweis ist leicht übertrieben – man findet hinein und man findet auch wieder hinaus. In der Summe dauert eine Durchfahrt mit Erkundung knappe 20 Minuten und kann dann am Schluss mit den Worten „Kann man machen – muss man aber nicht machen…“ konstatiert werden. Auf der einen Seite ist es eine coole Erfahrung – auf der anderen Seite sieht man halt außer dem wenigen Licht, das ein Moped ausleuchten kann, nur große Dunkelheit.

Weiter südlich, durch die Region Kvarner, gelangen Abenteurer in das Velebit-Gebirge. Das Velebit-Gebirge ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats und bietet spektakuläre Aussichten sowie anspruchsvolle Offroad-Pfade. Hier sind die Wege oft steinig und steil, aber die Anstrengung wird durch die beeindruckenden Panoramen und die unberührte Natur belohnt. Eines der Highlights sind die Plitvicer Seen: Ein Abstecher hierhin ist ein Muss. Dieses UNESCO-Weltnaturerbe ist bekannt für seine 16 terrassenförmig angeordneten Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Auch wenn Motorradfahren im Nationalpark nicht erlaubt ist, lohnt sich eine kurze Wanderung, um die Naturschönheiten zu genießen.

Doch mich führt mein Weg zunächst weiter zur Halbinsel Pag. Bekannt für ihre karge, mondähnliche Landschaft und ihre kulturellen Besonderheiten, bietet Pag eine Mischung aus Tradition und Moderne. Pag ist berühmt für ihre karge und steinige Landschaft, die durch Jahrhunderte lange Wind- und Meereserosion geprägt wurde. Die Insel wirkt oft surreal und erinnert an eine Mondlandschaft. Diese einzigartige Topografie bietet ein spektakuläres Panorama, das sowohl Einheimische als auch Touristen fasziniert. Neben der kargen Schönheit gibt es auch fruchtbare Gebiete mit Olivenhainen und Weinbergen, die für ihre hochwertigen Produkte bekannt sind. Eine der größten Attraktionen Pags ist der berühmte Pager Käse (Paški sir). Dieser Schafskäse hat weltweit Anerkennung gefunden und wurde mehrfach ausgezeichnet. Die besonderen klimatischen Bedingungen und die aromatischen Kräuter, die auf der Insel wachsen, verleihen dem Käse seinen einzigartigen Geschmack. Darüber hinaus ist Pag für sein hochwertiges Lammfleisch bekannt, das ebenfalls stark von den natürlichen Gegebenheiten der Insel geprägt ist. Die Halbinsel Pag ist ein Mikrokosmos kroatischer Kultur, Natur und Kulinarik. Ihre einzigartige Landschaft, die reichen Traditionen und die vielfältigen Offroad-Trails, die alle ohne nennenswerte Schwierigkeiten zu befahren sind, garantieren Genuss und Freude.

Nach den Bergen führt die Reise nun zur dalmatinischen Küste. Die schmalen, kurvenreichen Küstenstraßen bieten nicht nur aufregende Fahrten, sondern auch atemberaubende Ausblicke auf das Adriatische Meer.

Ein Offroad-Abenteuer im Nationalpark Krka und der charmanten Stadt Skradin bietet Enduristen eine unvergessliche Reise durch eine atemberaubende Naturkulisse. Der Nationalpark Krka, bekannt für seine beeindruckenden Wasserfälle und kristallklaren Flüsse, ist ein Paradies für Offroad-Fans. Die unbefestigten Wege schlängeln sich durch dichte Wälder, vorbei an historischen Ruinen und bieten eindrucksvolle Aussichten auf die umliegende Landschaft.

Diese Tour beginnt in Skradin, einem malerischen Städtchen am Ufer der Krka. Hier können Fahrer und ihre Maschinen noch einmal Kraft tanken, bevor es auf die abenteuerlichen Pfade geht. Die Routen führen durch abwechslungsreiches Gelände, das sowohl technische Herausforderungen als auch malerische Rastplätze bietet. Besonders beliebt ist der Weg entlang des Flusses Krka, der zu den berühmten Wasserfällen Skradinski Buk führt, einem der Highlights des Parks.

Neben dem Fahrspaß bietet die Region auch kulturelle Erlebnisse. Die römischen Ruinen von Burnum und das Kloster Visovac auf einer kleinen Insel im Fluss sind nur einige der historischen Schätze, die es zu entdecken gilt. Diese Tour im Nationalpark Krka und Skradin vereint Abenteuer, Naturerlebnis und Kultur in einer einzigartigen Kombination. Es ist eine perfekte Möglichkeit, die Schönheit Kroatiens abseits der ausgetretenen Pfade zu erleben und unvergessliche Erinnerungen zu sammeln.

Inselhopping: Kroatien ist für seine zahlreichen Inseln bekannt, und viele von ihnen sind per Fähre erreichbar. Inseln wie Hvar, Brač und Korčula bieten zusätzliche Offroad-Möglichkeiten und eine entspannte Atmosphäre, die sich perfekt für eine kurze Auszeit vom intensiven Fahren eignet.

Und genau da möchte ich jetzt hin. Mit der Fähre geht es von Split auf die Insel Brač. Mich erwartet ein weiteres Abenteuer auf zwei Rädern, denn die kroatische Insel Brač ist ein Traumziel für Offroad-Motorradfahrer, die sich nach Abenteuern in unberührter Natur sehnen. Diese Perle der Adria, bekannt für ihre beeindruckenden Landschaften und das kristallklare Wasser, bietet ideale Bedingungen für eine aufregende Motorradtour abseits der ausgetretenen Pfade.

Eine beliebte Route führt von Supetar über Sutivan nach Milna, entlang der Küste mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer. Von Milna aus geht es weiter ins Landesinnere. Die Wege werden zunehmend anspruchsvoller, mit steinigen Pfaden und steilen Anstiegen, die sowohl Fahrer als auch Maschine herausfordern. Abseits der Hauptwege entfaltet sich die wilde Schönheit von Brač. Dichte Pinienwälder, mediterrane Macchia und abgeschiedene Olivenhaine prägen das Bild. Hier und da trifft man auf versteckte Buchten und idyllische Strände, die zum Verweilen und Baden einladen.

Zurück in Split ist natürlich ein Besuch der zweitgrößte Stadt Kroatiens eine perfekte Mischung aus historischem Charme und modernem Flair. Bei einem Spaziergang durch den Diokletianpalast, einem UNESCO-Weltkulturerbe, taucht man in die römische Vergangenheit ein. Die engen Gassen, antiken Mauern und gut erhaltenen Bauwerke machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Uferpromenade Riva lädt mit ihren Cafés und Restaurants zum Verweilen ein, während der Blick auf das glitzernde Adriatische Meer fasziniert. Nicht weit entfernt befindet sich der Marjan-Hügel, der mit seinen Wanderwegen und Aussichtspunkten einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt und das Meer bietet. Split verbindet auf einzigartige Weise Vergangenheit und Gegenwart und hinterlässt bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck.

Den krönenden Abschluss meiner Kroatien-Reise bildet eine mehrtägige Tour durch das Velebit-Gebirge in Kroatien. Diese Region ist bekannt für seine beeindruckenden Landschaften und abwechslungsreichen Geländeformen, die es zu einem Paradies für Offroad-Enthusiasten macht. Besonders der südliche Teil des Velebit-Gebirges bietet mit dem Mali Alan-Pass, den markanten Felsformationen von Tulove Grede und der historischen Stadt Obrovac eine spannende Kulisse für eine Offroad-Motorradtour. Diese Tour verspricht nicht nur fahrerische Herausforderungen, sondern auch atemberaubende Ausblicke und eine Reise durch die Geschichte der Region.

Der Mali-Alan-Pass, auf einer Höhe von etwa 1.044 Metern gelegen, ist einer der spektakulärsten Pässe im Velebit-Gebirge. Er verbindet die Küste bei Obrovac mit dem inneren Kroatien und bietet eine anspruchsvolle Strecke für Offroad-Fahrer. Die Straße ist größtenteils unbefestigt und kann besonders nach Regenfällen rutschig und schwierig zu befahren sein. Doch gerade diese Herausforderung macht den Reiz des Mali-Alan-Passes aus.

Die Fahrt über den Pass bietet fesselnde Panoramen des Velebit-Gebirges und der Adria. Auf dem Weg können Fahrer die unberührte Natur und die vielfältige Flora und Fauna des Velebit-Nationalparks genießen. Es ist nicht ungewöhnlich, auf Wildtiere wie Hirsche oder sogar vereinzelt Braunbären zu treffen, was die Fahrt zu einem echten Abenteuer macht.

Nur wenige Kilometer vom Mali-Alan-Pass entfernt befinden sich die Tulove Grede, eine auffallende Felsformation, die wie aus einer anderen Welt erscheint. Diese schroffen Kalksteinfelsen ragen steil in die Höhe. Die Strecke zu den Tulove Grede ist ebenfalls eine Herausforderung für Offroad-Motorräder. Schmale, kurvige Pfade und lose Steine erfordern Geschick und Konzentration. Doch die Mühe lohnt sich: Oben angekommen, erwartet die Fahrer ein spektakulärer Ausblick über das Velebit-Gebirge und die umliegenden Täler. Der Tulove Grede ist nicht nur markanter Felsgipfel im Velebit-Gebirge sondern auch ein Paradies für Winnetou-Fans. Diese eindrucksvolle Landschaft diente als Kulisse für viele unvergessliche Szenen der Karl May-Verfilmungen. Bereits in der Eröffnungsszene von „Winnetou 1“ ist der Tulove Grede zu sehen, vor dem Pierre Brice als Winnetou posiert. Der Gipfel und seine Umgebung, einschließlich der Schlucht am Zrmanja-Kanyon, sind einige der bekanntesten Naturmotive aus den Filmen. Zu den markanten Drehorten gehören Nugget Tsil, das Goldversteck der Apachen, die Geier-Wiese aus „Unter Geiern“ und das Tal der Skelette aus „Old Surehand 1“. Besonders eindrucksvoll ist der Ort, an dem in „Winnetou 1“ der Vater und die Schwester des Apachen-Häuptlings sterben. Der Tulove Grede bietet eine einzigartige Möglichkeit, die atemberaubende Naturkulisse zu erleben, die einst die Leinwand zierte und heute zu den ikonischsten Drehorten der Filmgeschichte gehört. Eine Offroad-Motorradtour im Gebiet des Mali-Alan-Passes, der Tulove Grede und Obrovac ist ein packendes Erlebnis für jeden Abenteurer. Die Kombination aus anspruchsvollen Fahrstrecken, atemberaubenden Landschaften und geschichtsträchtigen Orten macht diese Region im südlichen Velebit-Gebirge zu einem wahren Paradies für Offroad-Enthusiasten. Generell lässt sich sagen, dass Kroatien ein Offroad-Abenteuer eher für erfahrene Enduristen ist. Die Beschaffenheit der Offroad-Trails besteht sehr oft aus sehr losem und sehr groben Kalksteinschotter. Das macht Fahren nicht immer zum reinen Genuss. Natürlich ist ein Motorrad mit der richtigen Bereifung und einem guten Fahrwerk von großer Bedeutung – dennoch, das fahrerische Können hängt auch vom Fahrer ab. Ganz häufig habe ich mich bei dieser Tour an einen alten Freund erinnert, der mir immer wieder gesagt hat: Wenn es im Gelände schwierig wird, musst Du Gas geben. Wenn es dann noch schwieriger wird, musst Du noch mehr Gas geben. Und danach – GOOD LUCK.

Ich hatte auf jeden Fall eine sehr glückliche Zeit in Kroatien. Ich komme wieder. Versprochen.

Auf Wiedersehen Kroatien - Zbogom Hrvatska.



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